Taucherzubehör – Worauf achten

Die Wassertemperatur ist unter anderem entscheidend für die Auswahl eines Neoprenanzugs. Tauchen Sie in tropischen Gewässern mit 28 Grad Celsius Wassertemperatur reicht meist schon ein Shorty, mit halbem Bein und Arm. Je kälter das Wasser wird oder je nach Empfindlichkeit des Tauchers gibt es unterschiedliche Stärken bei den Neoprenanzügen. Bis zu 7mm Vollkörpertauchanzügen mit Haube gibt es unterschiedliche Abstufungen. Für sehr kalte Gewässer werden sogar Trockenanzüge eingesetzt.
Tauchanzüge schützen Sie aber nicht nur vor kaltem Wasser sondern leisten auch einen beträchtlichen Anteil zum Schutz gegen Verletzungen. Nesselgifte gelangen nicht an Ihre Haut oder auch wenn Sie sich einmal versehentlich an Korallen stoßen, bleiben Schürf- oder Schnittverletzungen aus.
Eine geeignete Maske mit Schnorchel ist ein weiterer Ausrüstungsbestandteil. Testen Sie, ob die Maske sitzt, indem Sie diese ohne Band vor dem Gesicht platzieren und versuchen Sie diese anzusaugen. Gelingt dies, sitzt die Maske.
Eine Tarierjacke oder auch BCD genannt, muss an die Größe des Tauchers angepasst sein. Ein BCD darf nicht zu eng sitzen, sollte aber auch nicht allzu viel Spielraum lassen, da Sie sonst nur unnötig Gewicht auf Ihren Bleigürtel laden müssen.
Besitzen Sie ein eigenes Atemgerät so sorgen Sie für eine regelmäßige Wartung. Beim Leihen inspizieren Sie das Gerät sowieso und testen die Funktionsweise beim Aufbau und späteren Buddycheck. Es sollte vorab optisch in einem guten Zustand sein.
Bei den Flossen gibt es mittlerweile ein so breites Angebot mit unterschiedlichen Einsatzschwerpunkten, dass Sie individuell entscheiden müssen, ob Sie eine ganz normale Flosse zum schnellen Einschlüpfen tragen oder sich für eine Spezialflosse entscheiden.
In der Regel tragen Ihre Tauchführer einen Tauchcomputer. Gehen Sie allerdings regelmäßig tauchen, ist eine Anschaffung durchaus sinnvoll. Ein Tauchcomputer kann nur Ihr persönliches Tauchprofil berücksichtigen und die daraus resultierenden Zeiten für die jeweiligen Tiefen ermitteln, wenn Sie den Computer auch an Ihrem eigenen Arm tragen. Ein Tauchcomputer ist zwar niemals eine Garantie Dekompressionskrankheit zu 100 zu vermeiden, aber er vermindert das Risiko so erheblich, dass es fast nicht mehr erwähnenswert ist.